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Musiker, Mimen und Merkwürdigkeiten im Hof- und Nationaltheater

Eine Chronik der berühmten Münchner Oper


Bücher aus Bayern   Autor: Panofsky Walter
Verlag: Feder-Verlag
ISBN: B0000BM7QR ()
Erscheinung: 1963
Seiten: 192

Der imposante klassizistischeBau des Münchner »Nationaltheaters«, eine der traditionsreichsten Kunststätten Europas, ist in alter Herrlichkeit wiedererstanden, nachdem er zwanzig Jahre lang Ruine war. Eine Chronik dieses ruhmvollen Hauses hat Walter Panofsky, der Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung, in diesem Buch zusammengestellt. Er konnte sich dabei nicht nur auf manche kaum bekannte Quelle, sondern auch auf personliche Erinnerungen, die über dreißig Jahre zurückreichen, stützen. Gespräche mit den noch lebenden Zeugen einer glanzvollen Opernzeit wurden in die Chronik mit aufgenommen. Es ist das erste Mal in der 150-jährigen Geschichte des Münchner Hof- und Nationaltheaters, daß die wichtigsten Ereignisse an Hand von zeitgenössischen Darstellungen nacherzählt werden. "Weit verstreut fanden sich Erinnerungsdokumente von hohem Reiz und Wert, im Briefwechsel Ludwigs II. von Bayern mit Richard Wagner ebenso wie in den Briefen von Richard Strauss, in den Lebenserinnerungen Franz v. Dingelstedts, Ernst v. Possarts, Bruno Walters, Thomas Manns, Gustav Waldaus und vieler anderer. Auch Zeitungsberichte wurden herangezogen. Die Münchner Opernbühne ist ja nicht eine von vielen. Mit ihr war einst, kurz vor den Befreiungskriegen, die Idee des »National-Theaters« in großzügigster Weise verwirklicht worden. In ihr spiegelt sich das politische Geschehen eines knappen Jahrhunderts, von der Lola Montez, die hier ihren König bezauberte, bis zu den ominösen zwölf Jahren des Tausendjährigen Reiches. An keinem anderen Theater wurden so viele klassische Repertoirewerke uraufgeführt wie am Münchner Hof- und Natio-nalthater: Wagners »Tristan und Isolde«, »Die Meistersinger von Nürnberg«, »Rheingold«, »Walküre«, Pfitzners »Christelflein« und »Das Herz«, die beiden Spätwerke von Richard Strauss »Friedenstag« und »Capriccio« und Grabbes »Hannibal«. Am Dirigentenpult der Münchner Oper amtierten die berühmtesten Musiker ihrer Zeit: Hans v. Bülow, Hans Richter, Hermann Levi, Hermann Zumpe, Felix Mottl, Bruno Walter, Hans Knappertsbusch und Clemens Krauss. Und es gibt kaum einen namhaften Sänger der Welt, der nicht wenigstens als Gast im Hof- und Nationaltheater aufgetreten ist.

Panofsky legt keinen nüchternen Bericht vor. Er schrieb vielmehr eine amüsante, kulturgeschichtlich reizvolle Geschichte der Münchner Oper und ihrer Künstler, einen fundierten Tatsachenbericht, der manchmal wie ein schönes Märchen anmutet. Nicht nur das Publikum, das hier noch einmal seinen Lieblingen begegnet, sondern jeder Opernfreund überhaupt wird dieses Buch zu schätzen wissen.
 

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in Zusammenarbeit mit Gerhard Willhalm (stadtgeschichte-muenchen.de)


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