Dr. Michael Stephan, 1954 in Stuttgart geboren, aufgewachsen in München und hierlebend; Studium der Germanistik und Geschichte in München; Stadtdirektor a.D.;Leiter des Stadtarchivs München (2008-2020); viele stadtgeschichtliche Vorträge undPublikationen, einer der Schwerpunkte ist die literarische Szene Münchens (u.a.Henrik Ibsen, Thomas Mann, Max Halbe und Josef Ruederer). – Herausgeber derWerke des bayerischen Journalisten, Schriftstellers und Volkskundlers Georg Queri:Lesebuch (München Verlag, 2002), Werkausgabe in acht Einzelbänden in der Reihe”edition monacensia” (Allitera Verlag, 2003–2019), vierteilige Hör-CD-Edition (zusam-men mit Bernhard Butz, Verlag Dölling & Galitz, 2006–2009). – Mitarbeit an derFranz-von-Pocci-Werkausgabe im Allitera-Verlag: Der Staatshämorrhoidarius (2007).– Vorsitzender des Historischen Vereins von Oberbayern; Vorstandsmitglied des Kul-turforums der Sozialdemokratie in München und der Franz-Graf-von-Pocci-Gesell-schaft; Mitglied der Deutschen Schillergesellschaft und der „Saubande“, dem Freun-deskreis des Valentin-Karlstadt-Musäums; Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Literatur in Bayern“.

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Historische Werke hatten es dem König angetan. Er schätzte aber auch Unterhaltungsliteratur. Eines Tages überraschte ihn auf der Roseninsel ein Diener bei der Lektüre von James Fenimore Coopers „Der letzte Mohikaner“ – wobei die Frage bleibt, wer von den beiden in jenem Moment die größeren Augen machte. Denn der König soll, um seine Phantasie zu beflügeln, bei dieser Gelegenheit einen „indianischen Kopfschmuck“ getragen haben.
Aus: „Die phantastische Welt des Märchenkönigs“ von Klaus Reichold und Thomas Endl
2017 haben die Histonauten die litera bavarica aus der Taufe gehoben – eine jährliche Buchmesse mit Publikationen und Informationen zu München, Bayern und zur europäischen Kulturgeschichte. Die Resonanz bei Lesern, Autoren und Verlagen war überwältigend.
Coronabedingt war eine solche Präsenzveranstaltung länger nicht durchführbar. Dafür ging dank Gerhard Willhalm die litera bavarica online. Und so dürfen wir Ihnen die Welt der bayerischen Bücher auf diesem Portal präsentieren!
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Mittlerweile findet auch die Buchmesse wieder statt – in der Regel Anfang November als „Fest der bayerischen Bücher – litera bavarica“, veranstaltet von den Histonauten, der edition tingeltangel und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern.
... erst beim Verdauen kann man etwas über dieses wunderbare München sagen.
Kreuze im Kloster Andechs