| Autor | Rechter Gerhard |
| Institution | Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V. |
| Verlag | Gesellschaft für Familienforschung in Franken e.V. |
| Reihe | Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte (Nr. 25) |
| Seiten | 843 |
| Gattung | Historisches Sachbuch |
| Themenbereich | Historisches |
| Epoche | 1500-1800 |
| Ort | Lichtenau |
| Regierungsbezirk | Mittelfranken |
| Suchbegriff | Lichtenau, Häuserbuch |
| Buchart | Hardcover |
| ISBN | 9783929865349 |
| Erschienen | 2010 (Nürnberg) |
Die Publikation, die der Leiter des Staatsarchivs Nürnberg auf der Basis langjähriger intensiver Quellenstudien erarbeitet hat, enthält zunächst einen Abriss der Geschichte von Lichtenau, der von den Anfängen bis in die Gegenwart reicht. Nachgezeichnet werden die Herrschaftsverhältnisse und inneren Entwicklungen des Marktortes, aber auch die Baugeschichte der Festungsanlage, die in zahlreichen Rekonstruktionszeichnungen anschaulich gemacht wird. Besonderes Augenmerk gilt den alltäglichen Lebensbedingungen der Menschen, die sich in den ausgewerteten Quellen vielfach niedergeschlagen haben.
Den Hauptteil des Buches bildet dann ein ausführlicher Materialienteil, der die Geschichte des Orts und seiner Einwohner unmittelbar transparent macht. Ein Häuserbuch des Marktes Lichtenau und der einst zum reichsstädtischen Amt gehörigen Anwesen rekonstruiert die Besitzerfolge der Grundstücke und Gebäude bis in unsere Zeit. Darüber hinaus werden eingehende Informationen zu den Lebensschicksalen ihrer Bewohner geboten. Amtsträger, Hausbesitzer, Kleinhandwerker, Bauern und Besitzlose treten gleichermaßen in das Blickfeld, so dass die Schicksale derer, die Geschichte erlebt und erlitten haben, in bisher nicht erreichter Dichte dokumentiert werden können. Personalverzeichnisse und andere Aufstellungen machen das Buch zu einer Fundgrube nicht nur für Familienforscher, sondern auch für Rechts-, Sozial- und Alltagshistoriker. Mit dem Band liegt das derzeitige Referenzwerk zur Geschichte der nürnbergischen Exklave im Markgraftum Ansbach vor.