„... dass stets Recht in der Stadt Pfaffenhofen gesprochen werde“ - Sauer Andreas
 

Publikationen

„... dass stets Recht in der Stadt Pfaffenhofen gesprochen werde“

Stadtrecht und Rechtspflege in Pfaffenhofen von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert

Autor Sauer Andreas
Herausgeber Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm
Reihe Pfaffenhofener Stadtgeschichte(n) (Nr. 16)
Ort Pfaffenhofen
Suchbegriff Recht, Gerricht
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ErschienenOktober 2015

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  • Einführung

1 Die Entwicklung Pfaffenhofens zum Rechtskörper

  • Aufstieg Pfaffenhofens zum Markt
  • Handelsplatz und Marktrecht: Voraussetzung für die Vergabe von Rechtskompetenzen
  • Die Etablierung von Bürgermeister und Rat
  • Ablauf früher Ratsverhandlungen
  • Ratswahl und Verlesung des Stadtrechts
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  • Referate der früheren Stadtverwaltung: Genaue Regelung der Kompetenzen

2 Die Stadt als rechtsetzende Instanz:  Die „niedere“ Gerichtsbarkeit

  • „Hohe“ und „niedere“ Gerichtsbarkeit: Zwei getrennte Rechtskreise
  • Ablauf der Gerichtsverhandlungen
  • „Augenscheinnahme“ als Mittel der Rechtsprechung
  • Rechtsfälle und Streitigkeiten in der Stadt Pfaffenhofen
  • Beleidigung von Bürgermeister und Rat
  • Steinstrafe für übermütige Zecher
  • Sündige Stadtmusiker
  • Die Halsgeige: Besondere Bestrafung von Frauen
  • Im Kampf gegen die Obrigkeit: Streit mit dem Pfleger um Rechtskompetenzen
  • Die „Gravamina“ der Stadt Pfaffenhofen
  • Orte des einfachen Strafvollzugs und Personal

3 Der „Burgfrieden“: Rechtsgrenze der Stadt Pfaffenhofen

  • Die Ausdehnung des Burgfriedens und seine erste Festlegung 1573
  • Anhaltende Streitigkeiten führen zum Setzen von Burgfriedensteinen
  • Das Flurbuch von Andreas Mörter und seine Bedeutung für die Rechtsgeschichte der Stadt 

4 Das „hohe“ Strafrecht des Landesherrn und seine Handhabung in der Stadt:
Der Vollzug der Blutgerichtsbarkeit in Pfaffenhofen

  • Die Wittelsbacher erheben Pfaffenhofen zum Amtssitz
  • Der rechtliche Rahmen der Blutgerichtsbarkeit: Inquisitionsprozess und Strafgesetzbücher
  • Erste Hinweise auf den Vollzug der „hohen“ Gerichtsbarkeit in Pfaffenhofen
  • Das Landgericht Pfaffenhofen: Im 16. Jahrhundert ein gefährliches Pflaster
  • Zuständig für den schweren Strafvollzug: Landrichter, Scherge und Scharfrichter

5 Stätten des schweren Strafvollzugs

  • Eisenamtmannhaus und Folterturm
  • Der Galgen: Ein mysteriöser und gemiedener Ort
  • Die „Unehrenhaftigkeit“ des Galgens
  • Die „Haupt-“ oder „Köpfstatt“
  • Die Richtstätte für die Sodomiter

6 Rechtsfälle der „Blutgerichtsbarkeit“

  • Bandenkriminalität im Landgericht
  • „Urgichten“ erzählen die Geschichten von Schwerverbrechern
  • Die Hinrichtung des Gattinnenmörders Mathias Hofschmid 1804
  • Der Schlusspunkt: Schwertstrafe für den Brandstifter Franz Xaver Dobmayr 1811

7 Die Strafrechtsreform im Königreich Bayern und das Ende der Blutgerichtsbarkeit in Pfaffenhofen

8 Anmerkungen

9 Quellen- und Literaturverzeichnis

10 Bildnachweis 56 

11 Zeitleiste

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