Liederquelle, Traum und Zauber - Heyse Paul
 

Publikationen

Liederquelle, Traum und Zauber

Ausgewählte Gedichte

Autor Heyse Paul
Herausgeber Hettche Walter
Verlag Allitera Verlag
Seiten 384
Gattung Lyrik/Aphorismen
Themenbereich Literatur
Personen Heyse Paul
Suchbegriff edition monacensia, Gedichte Sammlung
ISBN | EAN 3869065737 | 9783869065731
ErschienenDezember 2013

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Die große und die kleine Liebe, Schmerz, Wut, Verzweiflung, Reiselust und Revolution, Studentenfreuden und Italien-Idylle. Dem Leser begegnen in Paul Heyses Gedichten nicht nur die Leichtigkeit und Schönheit des Lebens, er wird auch mit persönlichen Schicksalsschlägen des Dichters und seinen überraschend ortschrittlichen Gedanken zur Frauenemanzipation konfrontiert. Paul Heyse wurde als Autor von 177 Novellen und mehreren Romanen zeit seines Lebens mit vielen Preisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 1910 den Nobelpreis für Literatur.

Paul Heyse wurde am 15. März 1830 in Berlin geboren und starb am 2. April 1914 in seiner Wahlheimat München. Mehr als sechs Jahrzehnte seines Lebens hat er schreibend zugebracht, und entsprechend umfangreich ist sein Lebenswerk: 177 Novellen, 60 Dramen, neun Romane, mehrere Verserzählungen, zahllose Gedichte, Übersetzungen, Aufsätze, Gutachten, Aufrufe, dazu Zehntausende von Briefen und 28 Bände Tagebücher.

Frühlingsanfang 1848

FÜNFZEHN NEUE DEUTSCHE LIEDER (1848)
Freischaarenlied
Einen Mann!

DER JUNGBRUNNEN.
NEUE MÄRCHEN VON EINEM FAHRENDEN SCHÜLER (1850)

Nun stehn die Rosen in Blüte
Ein Bruder und eine Schwester
Waldesnacht, du wunderkühle
Mühlen still die Flügel drehn
Und bild' dir keine Narrheit ein!
Epilog

SPANISCHES LIEDERBUCH (1852)

Geistliche Lieder Nun bin ich dein
Die du Gott gebarst, du Reine
Nun wandre, Maria
Führ mich, Kind, nach Bethlehem!
Herr, was trägt der Boden hier

Weltliche Lieder
Wehe der, die mir verstrickte
Blindes Schauen, dunkle Leuchte
Weint nicht, ihr Aeuglein!
Und schläfst du, mein Mädchen
In dem Schatten meiner Locken
Bitt' ihn, o Mutter
Ob auch finstre Blicke glitten
Auf dem grünen Balcon mein Mädchen
Da nur Leid und Leidenschaft
Deine Mutter, süßes Kind
Sagt ihm, daß er zu mir komme
Liebe mir im Busen
Treibe nur mit Lieben Spott
Eide, so die Liebe schwur
Wenn du zu den Blumen gehst
Sagt, seid Ihr es, feiner Herr
Trau nicht der Liebe
Herz, verzage nicht geschwind
Ach im Maien war's, im Maien
Sie blasen zum Abmarsch
Ich fuhr über Meer
Köpfchen, Köpfchen, nicht gewimmert

LYRISCHER ANHANG ZUR VERSNOVELLE
DIE BRAUT VON CYPERN (1856)

Lieder
Die Einsame
Mädchenlied
Abschied
Ueber ein Stündlein

Reisetagebuch
Sanct Rochus Tag
Kurzes Gedächtniß
Landesprodukte
Feuerversicherung 
Von Lacerten
     Immer wenn ich euch begegnet
     Eine fand ich, eine fette
     Da ich heut ein Liedchen pfeifend
     Mein belesener Freund, dem ich gewöhnlich
     In Gedanken an die Ferne
     In Pompeji fand ich auch
     Was zum Teufel, meine Freunde
     Euch beneid' ich, ihr Lacerten
Bekenntniß
Lied von Sorrent

Heimath
Sie schreibt
Seit du nun schweigst
Das Thal des Espingo

Sprüche

ITALIENISCHES LIEDERBUCH (1860)

Rispetti
Mir ward gesagt, du reisest in die Ferne
Selig ihr Blinden, die ihr nicht zu schauen
Mein Liebster singt am Haus im Mondenscheine
Heb' auf dein blondes Haupt und schlafe nicht
Wohl kenn' ich Euern Stand, der nicht gering
Mein Liebster ist so klein, daß ohne Bücken
Schweig' einmal still, du garst'ger Schwätzer dort!
Der Mond hat eine schwere Klag' erhoben
Gesegnet sei, durch den die Welt entstund;
Ihr seid die Allerschönste weit und breit
Wie lange schon war immer mein Verlangen:
Bei solchem Kindersegen muß ich leider
Wenn du, mein Liebster, steigst zum Himmel auf
Ich hab' in Penna einen Liebsten wohnen
Man sagt mir, deine Mutter woll' es nicht;
O war' dein Haus durchsichtig wie ein Glas
Daß doch gemalt all deine Reize wären
Und steht Ihr früh am Morgen auf vom Bette
Wenn du mich mit den Augen streifst und lachst
Und willst du deinen Liebsten sterben sehen
Heut Nacht erhob ich mich um Mitternacht
Ein Ständchen Euch zu bringen kam ich her
Nicht länger kann ich singen, denn der Wind
Ihr jungen Leute, die ihr zieht ins Feld
Wie soll ich fröhlich sein und lachen gar
Wie viele Zeit verlor ich, dich zu lieben!
Ich esse nun mein Brod nicht trocken mehr
Du sagst mir, daß ich keine Fürstin sei
Hoffährtig seid Ihr, schönes Kind, und geht
Auch kleine Dinge können uns entzücken
Nun laß uns Frieden schließen, liebstes Leben
Wir haben Beide lange Zeit geschwiegen
Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen
Laß sie nur gehn, die so die Stolze spielt
Nein, junger Herr, so treibt man's nicht, fürwahr
Wer rief dich denn? Wer hat dich herbestellt?
Verschling' der Abgrund meines Liebsten Hütte
Was soll der Zorn, mein Schatz, der dich erhitzt?
Sterb' ich, so hüllt in Blumen meine Glieder
Was für ein Lied soll dir gesungen werden
Schon streckt' ich aus im Bett die müden Glieder

Venedig
Gesegnet sei das Grün und wer es trägt!
Geselle, woll'n wir uns in Kutten hüllen 
O wüßtest du, wie viel ich deinetwegen
Ich ließ mir sagen und mir ward erzählt
Mein Liebster hat zu Tische mich geladen

Volksthümliche Lieder
Das Fensterlein
Benedeit die sel'ge Mutter

GESAMMELTE NOVELLEN IN VERSEN (1870)

Frauenemancipation

GEDICHTE (1872)

Reiseblätter
Mirakel

Margarete
Amor in der Mauser
In so und so viel Wochen

Sprüche

Vermischte Gedichte
Reisebriefe
     Nach der Post, um deinen Brief zu holen

Terzinen
Marianne
Wie hast du nur hinweg dich stehlen können
     Denkst du des Abends noch im Carneval?
     Schläfst du? Es ist schon Tag. - Ist's wirklich Tag?
     Wie soll ich denken nun, wie soll ich dichten?
     Tragt mir die Schale fort mit Walderdbeeren!
     Wohl fühl' ich, daß der Schmerz gelinder wird
     Mit Blumen haben sie dein Grab gefüllt
     Fassung? - Ich bin gefaßt. - Geduld? - Ich dulde
     Betracht' ich unser schwankes Menschenloos
     Kommst du nun auch zu mir herangeschlichen
     Ins Reich der Schatten führte mich der Traum
     Und doch, das ist der Dinge Lauf; auch du
     Ob wohl im Athem dieser Sommerluft
Ernst
     Mit Kränzen, wie kein Bräutigam, geschmückt
     Ich fühlt' in meinen hellsten Lebenstagen
     Ich will mir meinen Freund nicht schelten lassen
     Zu bitter wär' ich? Doch wer hat's verschuldet
     Die Thräne quillt nicht mehr. Im dürren Staube
     Mit jedem neuen Kind wirst du zum Kinde
     Kommt an mein Herz, kommt nah heran, ihr Lieben!

SKIZZENBUCH. LIEDER UND BILDER (1877)

Bilder und Geschichten

Novelle
Studentenliebe
»Jan! ach armer Jan!«
Der Schenk von Erbach

Neues Leben
»Immer noch das alte Lied?«
Mit Sausen und Brausen

Vermischte Gedichte
Ein Brief
Lied des Alten
Neuer Wein
Aus dem Mansardenfenster
Bittgang 

VERSE AUS ITALIEN (1880)

Skizzen aus Neapel
Mit der Palette wandert' ich durchs Land
Zwei Bübchen sah ich heut, in Lumpen beide
War' Vater Adam hier am Golf geboren
Das junge braune Schelmenangesicht
Das Stirnhaar leicht mit Puder angegraut
Sie hielten, vierzig Ladendiener, heuer
Das Hirn voll Tand, im Herzen öde Leere
Dort hinter des Balkones Gitterstäben
Im Museum
Ich sah im sechsten Stock auf dem Balkone
Und jenes blassen Mädchens dacht' ich da
Die Chiaja dröhnt von Reitern und Carrossen
Hier kannst du Gleichheit finden sonder Gleichen
Ihr zählt, mein schönes Kind, kaum vierzehn Jahr'
Auf Capri 193 Vom neuen Friedhof
Ein Stück des Himmels, das zur Erde fiel
Hier haben wahrlich alle Menschlichkeiten
Auf Schritt und Tritt, wohin die Augen schweifen
Villa N
San Martino
Das Grab Virgil's am Posilip
Du weißt es wohl, ich lebe nicht mehr gerne
Der Tag ist wonniglich, die Inseln liegen
Da ich in diese Stadt, ein Jüngling, kam

Tagebuch
Vom Rosenstrauch die letzte Blüte fällt
Rispetti
Weihnachten in Rom 
Wenn ich, mein holdes Kind, wie oft geschah
Ob in der argen Welt, wie gute Christen

Sonette aus Rom
Nach der Beichte
Abschied von Rom

SPRUCHBÜCHLEIN (1885)

GEDICHTE (1889)

An Personen
An Theodor Storm

NEUE GEDICHTE UND JUGENDLIEDER (1897)

Zueignung

Romanzen und Historien
Das Hündchen

Herbstblätter
Trüber Tag

Hauspoesie
Der verlorene Sohn
Alte Möbel

Frühling am Gardasee
Salö
Letztwillig
Toscolano
Illusionen
Nur ein Laie

Jugendlieder
Peregrina
     Nun sind die Blumen verdorrt
     Wenn aus hohem Walde
     Sie spricht
     Schwüle Stunden
     Mir war so sterbenswehe
     Nun genesen kaum vom Weinen
     Es wandert der Wind
     So viele Blätter

Sprüche

An Personen
An Theodor Fontane

Zeit- und Festgedichte
Heine in Düsseldorf
Asylrecht

EIN WINTERTAGEBUCH (1903)

Andere Zeiten
Letzte Blüten
Der Dichter
Der Freund
Sündenregister
Servite Domino in laetitia
Jagdvergnügen
Idyll
Im Februar
Flock
Abschied
Heimkehr
Epilog

WALDMONOLOGE AUS KREUTH (1907)

Prolog
Stets liebt' ich's, wenn gepackt mein Koffer war
Und wenn ich einst mich werde schlafen legen
Ich konnte nie die Glücklichen beneiden
Du hast, mein Herz, Zeit meines Lebens mir
Heut hab' ich redlich mir mein Mittagessen
Am liebsten hab' ich stets den Blick gelenkt
Ich weiß, zu tadeln pflegt man ein Gedicht
Mein liebes Kreuth, du schattig Waldasyl
Epilog

Das Hundegrab auf Oxia

ANHANG

Zur Edition
Verzeichnis der Gedichtpublikationen Heyses
Texteingriffe
Abbildungsverzeichnis
Erläuterungen
Paul Heyse Asylrecht Eigenhändige Niederschrift der ersten Fassung
Die Hunde auf der Insel Oxia
»Wahres erkennen, Schönes dichten« Der Lyriker Paul Heyse
Verzeichnis der Gedichtanfänge und -überschriften