Physik im Schlosspark - Eckert Michael
 

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Physik im Schlosspark

Der Lustgarten als Schauplatz neuer Technik Schloss Nymphenburg, Versailles, Sanssouci

Autor Eckert Michael
Verlag Allitera Verlag
Seiten 204
Gattung Zeitgenössisches Sachbuch
Themenbereich Forschung und Technik
Ort Schloß Nymphenburg
Regierungsbezirk Oberbayern
Suchbegriff Schloss Nymphenburg, Schlosspark Nymphenburg
Buchart Paperback/Broschur
ISBN | EAN 396233114X | 9783962331146
ErschienenMai 2019 (München)

24,90 € Bestellen im Buchhandel

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Die faszinierende Ingenieurskunst hinter Schloss Nymphenburgs prachtvoller Fassade

Mit den Lustgärten der Fürstenpaläste und Königsschlösser assoziiert man in erster Linie künstlerische Meisterleistungen der Gartengestaltung. Die dazu nötigen technischen Anlagen jedoch liegen im Verborgenen, dem Auge des Besuchers bewusst entzogen. So werden z. B. die großen Fontänen vor dem Nymphenburger Schloss in München von Pumpen in die Höhe getrieben, die in einem eigenen »Dörfchen« und in einem Flügel des Schlosses gut versteckt sind.
Dieses Buch spürt den verborgenen genialen Leistungen der Ingenieure und Physiker im Nymphenburger Schlosspark nach, ohne die das Konzept der barocken Gartenanlage undenkbar wäre. Zum Vergleich dienen die grandiosen Vorbilder in Versailles und Sanssouci. Die wissenschafts- und technikhistorische Exkursion führt von der frühen Neuzeit durch das Zeitalter des Barock und die industrielle Revolution bis heute; dabei sind Phänomene zu entdecken, die selbst aus dem Blickwinkel der modernen Physik rätselhaft sind. Unglaublich erscheinen die oftmals unkonventionellen Lösungen, die sich Ingenieure einfallen lassen mussten, um die technischen Herausforderungen zu meistern.

MICHAEL ECKERT promovierte an der Technischen Universität München und der Universität Bayreuth in theoretischer Physik. Anschließend war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Museum, bevor er einige Jahre als Lektor für Mathematik / Physik / Informatik beim Bayerischen Schulbuchverlag in München arbeitete. Danach wechselte er erneut zum Deutschen Museum. Mittlerweile ist er Senior Researcher am dortigen Forschungsinstitut. Sein Thema »Physik im Schlosspark« ist Teil der Vortragsreihe »Wissenschaft für Jedermann«.

VORWORT

  1. IN DEN LUSTGÄRTEN DER FRÜHEN NEUZEIT
    Das Vorbild Heron von Alexandria
    Gartentechnik in Pratolino
    Physik und Wasserspiele
    Maschinentheater
    Brunnhäuse
    Adelaides Nymphenburg
  2. GRÖSSENWAHN IN VERSAILLES
    ean Picard und die Kunst der Nivellierung
    Herausforderungen für Akademiker
    Die »Maschine von Marly«
    Der Kanal der Eure
  3. »SPRINGENDE WASSER« IN NYMPHENBURG
    Ein Kanalsystem vor den Toren Münchens
    Die Wasserführung im Nymphenburger Schlosspark
    Schleusen
    Die »hydraulische Maschine« des Grafen von der Wahl
    Barocke Prachtentfaltung mit »springendem Wasser«
  4. DAS FIASKO VON SANSSOUCI
    Berstende Rohrleitungen
    Eulers Gutachten
    Die Ignoranz des Preußenkönigs
    Zum Vergleich: die Wasserkunst von Herrenhausen 
  5. VORBOTEN DES INDUSTRIEZEITALTERS
    Feuerspritzen
    Wasserräder
    Leitungsrohre und Wasserpumpen
  6. NEUE TECHNIK FÜR ALTE WASSERKUNST
    Englische Erfahrungen
    »Blasemaschinen«
    Neue Pumpen im Grünen Brunnhaus
    Baaders Vorschlag für eine neue »Maschine von Marly«
    Baaders Pumpen für andere Brunnhäuser
  7. DER SCHLOSSPARK ALS TESTGELÄNDE
    Blitzableiter
    Dampfmaschinen
    Ein neues System »fortschaffender Mechanik«
    Ein Wasserschlitten
    Gaslicht
  8. IM GARTEN DES MÄRCHENKÖNIGS
    Ein Schlosspark auf dem Dach der Residenz
    Die Grotte im Schlosspark von Linderhof
    Versailles auf der Insel
    Vom Schlosspark zum Museum
  9. AM ENDE DER ZEITREISE

PHYSIKALISCHE ERGÄNZUNGEN
Das Prinzip des Heronsbrunnens nach Salomon de Caus
Torricellis Ausflussgesetz
Eulers Pumpen- und Rohrströmungstheorie
Der Wirkungsgrad von Wasserrädern
Der Windkessel
​Pulsierende Fontänen und flatternde Wasserschirme

LITERATURVERZEICHNIS
BILDNACHWEIS


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