Die Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose - König Simone
 

Publikationen

Die Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose

an der Ludwig-Maximilians-Universität München von 1945 bis 1968

Autor König Simone
Verlag utzverlag
Reihe Beiträge zur Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München (Nr. 8)
Seiten 178
Gattung Historisches Sachbuch
Themenbereich Historisches
Suchbegriff Weiße Rose, Widerstand
Buchart Broschüre
ISBN | EAN 3831646104 | 9783831646104
ErschienenMärz 2017 (München)

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Das bewusste Erinnern an vergangene Ereignisse und Personen ist ein wichtiger Teil unserer politischen Kultur. Der Entscheidung, welcher Ereignisse und Personen man fortan in Deutschland gedenken wolle, kam nach 1945, nach den Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft, eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Suche nach sinnstiftenden, positiven Aspekten der Vergangenheit spielte dabei ebenso eine Rolle wie die vielfach artikulierte Beschwörung des Nie-Wieder. 

Auch die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität beschäftigte sich in der Nachkriegszeit mit Facetten der eigenen jüngsten Geschichte, wobei rasch der Widerstand der Weißen Rose ins Zentrum rücken sollte. Mit den Anfängen, der Entwicklung und dem vorläufigen Ende der universitär betriebenen öffentlichen Erinnerung an die Weiße Rose setzt sich die vorliegende Arbeit auseinander.

Vorwort

Dank

Einleitung

  1. Der Widerstand der Weißen Rose: Rezeption, Forschungsstand und aktuelle Deutungen
  2. Die Universität in Trümmern – erste Formen des Gedenken
    2.1 Die erste große Gedenkfeier für die Weiße Rose am 4. November 1945
    2.2 Die erste Gedenkfeier in den Räumen der Universität am 2. November 1946
  3. Die Ritualisierung des Gedenkens in der Phase des Wiederaufbaus
    3.1 Der zehnte Jahrestag 1953 mit der Wiederverleihung der Doktorwürde an Prof. Kurt Huber und einem Grußwort des Bundespräsidenten
    3.2 Das Gedenken im Jahr 1958: die jährliche Gedenkfeier und die Wiedereinweihung des Lichthofes
    3.3 Die Gedenkfeier 1960 im Zeichen des Ost-West-Konflikts
    3.4 Die Einweihung der Weiße-Rose-Orgel auf der Empore des Lichthofes 1961
  4. Die beginnende Aufarbeitung der NS-Vergangenheit an der Universität
    4.1 Der zwanzigste Gedenktag für die Weiße Rose 1963
    4.2 Die Flugblattaktion von Münchner Studenten bei der Gedenkfeier 1965
    4.3 Ein Bildungsforscher als Gedenkredner im Jahr 1967
  5. Die Zäsur des Jahres 1968 – der Abbruch der Tradition des feierlichen Gedenkens
    5.1 Das 25-jährige Gedenken: die Flugblattaktion linker Studenten und die Bußmann-Rede
    5.2 Das vorläufige Ende der Tradition der Gedenkfeiern für die Weiße Rose
    5.3 Die Planungen für neuerliche Gedenkfeiern in den Jahren 1975 und 1979 und ihr Scheitern

Zusammenfassung und Ausblick

Quellen- und Literaturverzeichnis

  • 1. Ungedruckte Quellen
  • 2. Zeitungen und Zeitschriften
  • 3. Gedruckte Quellen und Literatur

Chronologisches Verzeichnis der herangezogenen gedruckten und ungedruckten Reden

Editionsteil

  • Ansprache des Oberbürgermeisters der Stadt München, Dr. Karl Scharnagl, bei der Gedenkfeier für die Weiße Rose am 4. November 1945
  • Rede von Josef Furtmeier „Pro orbis concordia. Gedenkrede für die Opfer der studentischen Erhebung in München 1943“ bei der Gedenkfeier für die Weiße Rose am 4. November 1945

Bildteil

Abkürzungen

Personenregister

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