Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt München - Westenrieder Lorenz von
 

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Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt München

im gegenwärtigen Zustande 1782

Autor Westenrieder Lorenz von
Verlag Gerber Carl GmbH
Seiten 429
Suchbegriff Residenzstadt
Buchart Broschüre
ISBN 3872490834
Erschienen1782
Buch3869063386-0 0.00 €

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Westenrieders 1782 erschienene Beschreibung Münchens „im gegenwärtigen Zustande", die nunmehr nach über zweihundert Jahren in einem faksimilierten Nachdruck erneut zur Vorlage kommt, darf nicht als bloßer „Stadtführer" verstanden werden. Das Werk beschränkt sich nämlich nicht auf die üblichen Grundzüge der Stadtgeschichte und die Beschreibung von Architektur und Institutionen, sondern gibt darüber hinaus eine aus der Statistik abgeleitete, geradezu „moderne" Soziologie und eine in jeder Weise umfassende Darstellung vom Leben und Treiben der Bewohner. Feierlichkeiten, Spiele, Geburts-, Hochzeits- und Sterbebrauchtum, Kleidersitten, hauptsächliche Nahrungsmittel, Umgangsformen, Sprichwörter, Charaktereigenschaften der Münchner und vieles mehr sind gleichberechtigter Bestandteil dieses Buches, das die Wissenschaft zu Recht als die erste Stadtvolkskunde Deutschlands rühmt.

Mag immerhin die eine oder andere historische Auskunft stadtgeschichtlich überholt sein, die „Beschreibung" des damaligen Alltags ist und bleibt die wichtigste Quelle für das Wesen Altmünchens. Immer wieder zitiert und ausgeschrieben ist Westenrieders Buch zum Arcanum der Monacensia-Literatur geworden, das übrigens bis auf den heutigen Tag keine auch nur annähernde Nachfolge gefunden hat.

Richard Bauer Stadtarchiv München

Faks.-Druck d. Orig.-Aufl. (1984)

  • Erster Theil.
    Vom Civilwesen.
    • ErsterAbschnitt
      • Vom Ursprung der Stadt
      • Baierische Herzogen, Kurfürsten, und Kaiser in München.
      • Von der allgemeinen Eintheilung und Ordnung der Stadt.
      • Von den Vorstädten, Alleen, Gärten, und Spaziergängen.
      • Vom Grund und Boden um München.
    • Zweyter Abschnitt.
      • Von den kurfürstl. Schlössern.
        • Der Residenz in München
        • Dem alten Hof.
        • Der wilhelminischen Residenz
        • Schleißheim
        • Nymphenburg
        • Fürstenried
      • Von öffentlichen Hof-Stadt- und ständischen Gebäuden
      • Dem Akademiegebäude.
        • Die Zeichenschule.
        • Die Hofbibliothek.
        • Die kurfürstl. Akademie der Wissenschaften.
      • Von der Gemäldegallerie im Hofgarten.
      • Von dem Zeughaus.
      • Von der Reitschule.
      • Von dem Exercitienhaus.
      • Von dem Theater
      • Von dem kurfürst. Seminarium.
      • Von den Baalhäusern.
      • Von dem Münzgebäude.
      • Von den Kasernen.
    • Dritter Abschnitt
      • Von dem kurfürstl Hof, und den verschiedenen Höfen.
    • Vierter Abschnitt
      • Von Regierungs- und anderen Hofs- Lands- Stadts- Kollegien, und Aemtern
    • Fünfter Abschnitt
      • Vom Militär
    • Sechter Abschnitt
      • Von der Bürgerschaft, und zwar
        • Von der bürgerlichen Verfassung.
        • Von den zünftigen Gewerben, und Besitzern.
      • Von der bürgerlichen Miliz.
    • Siebenter Abschnitt
      • Manufakturen und Fabriken, als
        • Die Hautlice-Tapeten-Manufaktur.
        • Die Cotton-Manufaktur
        • Die Strümpffabrik.
        • Die Porzelainfabrtik.
        • Die Tabaksfabrik
        • Die Zeugfabrik.
        • Die Lederfabrik.
        • Die Gold- und Silberfabrik.
        • Die Kartenfabrik.
        • Die Pinselfabrik.
        • Die Pulvermühlen.
        • Das Münzwesen. ec.
  • Zweyter Theil.
    Vom Kirchenwesen
    • Erster Abschnitt.
      • Von der Anzahl der geistlichern Gebäude, und Personen.
    • Zweyter Abschnitt
      Von den Kirchen, wobey keine Klöster sind.
      • Frauenstiftskirche, wo die St. Salvatorkirche, oder U.L.Fr. Gottsacker.
      • Die St. Peters Pfarrkirche, wo
        • der St. Peters-Gottsacker, oder die Kreuzkirche,
        • die Wis- oder Hergottskapelle.
      • Die heil. Geistpfarrkirche, wo
        • die kleine Spitalkapelle,
        • die Kirche zur heil. Dreyfaltigkeit
      • Die Hofkirche zu St. Michael, wo
        • die grössere latainische Kongregation,
        • die kleinere Kongregation,
        • der Bürgersaal,
        • die Seminarikirche
      • Die kurfürstl. Hofkapelle
      • Die Altenhof- oder St. Lorenzkirche.
      • Die Kapelle bey Herzog Max.
      • Das Rochuskirchlein.
      • Die St. Sebastianskirche..
      • Die Kirche U.L.Fr. in der Kruft.
      • Die St. JOhanneskirche.
      • Die Kirche St. Stephan auf dem äußeren Gottsacker.
      • Die Kirche des Herzogspitals.
      • Die Kirche des Josephsspitals.
      • Die Lazzarettkirche.
      • Die Gasteigkirche.
    • Dritter Abschnitt
      • Mannsklöster
        • Die Franziskaner. 1289.
        • Die Augustiner. 1294.
        • Die Kapuziner. 1600.
        • Die Karmeliter. 1657.
        • Die Theatiner.1675.
        • Die Hieronomitaner. 1725.
        • Die barmherzigen Brüder. 1750.
        • Die Paulaner. 1623. wo erwähnt wird
          • der Mariahilfkirch,
          • der heil. Kreuzkapelle.
      • Nonnenköster
        • Die Klarissinen. 1284.
        • Das Bittrichregelhaus. 1284.
        • Das Riedlerregelhaus. 1295.
        • Die Salesianerinnen. 1662.
        • Die Servitinnen. 1715
        • Die Karmeliterinnen. 1750.
        • Die Nonnen auf dem Lilienberg. 1701
        • Die englischen Fräulein. 1629.
        • Die Nonnen de norte Dame. 1730.
        • Die Elisabethinerinnen. 1730.
      • Vierter Abschnitt.
        • Allgemeine Anmerkungen
      • Fünfter Abschnitt.
        • Eingeweihte Hauskapellen.
      • Sechster Abschnitt.
        • Volksmenge in München, dann Tauf- und Sterbelisten seit 1700 in allen Pfarren, wie auch eine Consumtionstabelle.
      • Siebenter Abschnitt.
        • Volksmenge im ganzen Rentamt München.
      • Anhang
        • Vom Pfelggericht Giesing und Au.
        • Von den zünftigen Gewerben daselbst.
        • Volksmenge daselbst
  • Dritter Theil
    Von der allgemeinen Verfassung
    • Erster Abschnitt
      • Von Unterrichts und Erziehungsanstalten
    • Zweyter Abschnitt.
      • Von Waisenhäusern, Spitälern und milden Stiftungen.
        • Waisenhäuser.
        • Spitäler.
        • Milde Stiftungen.
      • Dritter Abschnitt
        • Von öffentlichen und gemeinschaftlichen Anstalten.
      • Vierter Abschnitt.
        • Märkte
      • Fünfter Abschnitt.
        • Gefängnisse, Strafen, Belohnungen.
      • Sechster Abschnitt.
        • Leinsübungen,
        • Feyerlichkeiten,
        • Spiele, Vergnügungen.
      • Siebenter Abschnitt.
        • Von den Ueblichen bey der Geburt, Hochzeit und Sterben.
      • Achter Abschnitt.
        • Vom Ueblichen in Nahrung unf Kleidung.
      • Neunter Abschnitt.
        • Von dem Ueblichen der Höflichkeit und des Wohlstandes.
      • Zehnter Abschnitt.
        • Von dem Ueblichen des Ausdruckes bey heftigen Bewegungen.
      • Elfter Abschnitt.
        • Vom Ueblichen in Sprachen.
      • Zwölfter Abschnitt.
        • Provincialismen und Sprüchwörter.
      • Dreyzehnter Abschnitt.
        • Von der Gestalt, dem Wachstum, und dem Lebensalter der Einwohner.
      • Vierzehnter Abschnitt.
        • Von dem Karakter der Eingebohrenen.
      • Fünfzehnter Abschnitt.
        • Verstorbene Künstler, welche in oder für Münchengearbeitet haben.
      • Sechzehnter Abschnitt.
        • Jetztlebende Künstler, welche in- oder für München gearbeitet haben.
      • Siebenzehnter Abschnitt.
        • Anzeige, wie die gewöhnlichen fahrenden, und gehenden Posten, und Bothen kommen, und abgehen.
          • Posten
          • Bothen
            • Die fahrenden Bothen kommen an.
            • Gehen ab.
        • Posten durch das Land Baiern.
      • Allgemeien Uebersicht dieses Werkes.
      • Berichtigung.
      • Register von den Künstlern.
      • Allgemeines alphabetisches Register der Nämen, Oeter, Staedte, u.s.w.

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