Politische Geschichte Starnbergs - Hoser Paul
 

Publikationen

Politische Geschichte Starnbergs

Von der Herrschaft der NSDAP bis zur Gemeindegebietsreform 1978

Autor Hoser Paul
Verlag Kulturverlag Stadt Starnberg
Reihe Starnberger Stadtgeschichte (Nr. 10)
Seiten 904
Ort Starnberg
Regierungsbezirk Oberbayern
ISBN | EAN 3942915081-2 | 9783942915083
ErschienenOktober 2019

Bestellen im Buchhandel

Manche Titel sind vergriffen oder bei genialokal nicht gelistet. Wenden Sie sich ggfls. an Ihre Buchhandlung oder den Verlag. Ältere Titel finden Sie oft unter www.zvab.com (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) und natürlich in den öffentlichen Bibliotheken. Viel Spaß beim Lesen!

Vom kleinen Fischerdorf zur bedeutenden oberbayerischen Stadt – Starnbergs äußerst wechselhafte Geschichte hat das Antlitz der Gemeinde vielfach grundlegend verändert. Wirtschaftliche, soziale und infrastrukturelle Faktoren einerseits und weltpolitische Verwerfungen andererseits wirkten auf Starnberg ein und gaben wichtige Impulse für visionäre Entscheidungen, die ihrerseits wiederum oberbayerische Politik mitgestalteten.
Der Teilband 1 zieht einen großen Bogen von den ersten Nachweisen Starnbergs in der Wittelsbacherzeit über Ausbau und Stadterhebung bis hin zur Katastrophe des Ersten Weltkriegs und zu den bewegten Weimarer Jahren. Beleuchtet werden hierbei lokale Einrichtungen und soziales Miteinander, das sich allmählich entwickelnde Parteiensystem, das Weltbild im Wandel der Zeit und der ein oder andere handfeste politische Skandal. Auf diese Weise entsteht für den Leser ein profundes Bild politischer Tradition, die bis ins Starnberg der Gegenwart hineinwirkt.
Aus der Tradition in die Zukunft – Kaum hatte sich Starnberg als eigenständiger politischer Faktor des Fünfseenlandes etabliert, da zerstörten auch schon die Weltkriegs- und Revolutionswirren und schließlich die Reichstagswahlen vom 5. März 1933 alles bisher Erreichte. Die politische Vielfalt, Garant einer von den Bürgern getragenen Politik und Triebkraft gesellschaftlicher Innovation, fiel in den Folgejahren der Despotie Hitlers und der Nationalsozialisten zum Opfer. Dass Starnberg in der Nachkriegszeit seine wichtige Stellung in der Region wiedererlangen und sogar ausbauen konnte, lag nicht zuletzt in der Rückbesinnung auf eine demokratische Politik, wie sie bis heute für diese Stadt typisch ist.
Der Teilband 2 schildert das dunkle Kapitel der Machtergreifung Hitlers, der Errichtung des Einparteienstaats und der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Starnberg. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei auch den politisch bzw. religiös verfolgten Starnberger Bürgern. Im Deutschland der »Stunde Null« zeigt der Autor die gesellschaftlichen Phänomene der Nachkriegszeit auf, untersucht die Wirtschaftswunderjahre und skizziert die Hauptlinien moderner Starnberger Politik, darunter auch der Finanzprobleme, bis hinein in die Siebzigerjahre des 20.

Teil III - Starnberg unter dem Nationalsozialismus

1 DIE HERRSCHAFT DER NSDAP VON 1933 BIS 1945

  • 1.1 Die Wahlen vom 5. März 1933
  • 1.2 Der Beginn der Machtergreifung
  • 1.3 Die Neubildung des Stadtrats
  • 1.4 Das Vorgehen gegen Stadtrat Ebert.
  • 1.5 Die nationalsozialistischen Stadträte
  • 1.6 Die Umbildung des Stadtrats nach den Vorgaben der Deutschen Gemeindeordnung
  • 1.7 Das Verhältnis zum Bezirksamt
  • 1.8 Das Schicksal der Parteien und Vereine
  • 1.9 Die Gleichschaltung der Presse.
  • 1.10 Die Stadtverwaltung
  • 1.11 Profiteure der Machtergreifung in städtischen Diensten
  • 1.12 Polizei 
  • 1.13 Ernst Röhm
  • 1.14 Persönlichkeiten und Apparat der NSDAP
  • 1.15 Franz Buchner als Bürgermeister und Kreisleiter
  • 1.16 Führende Nationalsozialisten neben Buchner
  • 1.17 Finanzielle Begünstigung der NSDAP seitens der Stadt
  • 1.18 Propagandaaktivitäten der Partei
  • 1.19 Nebenorganisationen der Partei
  • 1.19.1 SA, NSKK, NSFK
  • 1.19.2 SS
  • 1.19.3 DAF, KdF
  • 1.19.4 RDB
  • 1.19.5 HJ, BDM
  • 1.19.6 NSF
  • 1.19.7 NSV
  • 1.19.8 NSKOV
  • 1.20 Kommunalpolitik in Starnberg in der Zeit der Nationalsozialisten
  • 1.20.1 Wohnungsbau 
  • 1.20.2 Öffentliche Bauten
  • 1.20.3 Kanalisation und Stromversorgung
  • 1.20.4 Verkehr und Straßenbau
  • 1.20.5 Verschönerung.
  • 1.20.6 Fremdenverkehr
  • 1.20.7 Arbeitsbeschaffung und Sozialfürsorge

2 WIDERSTAND UND VERFOLGUNG IN STARNBERG

  • 2.1 Politischer Widerstand
  • 2.2 Antisemitismus und Judenverfolgung
  • 2.3 Katholische und evangelischlutherische Kirche
  • 2.4 Denunziationsfälle
  • 2.5 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter

3 DER ZWEITE WELTKRIEG IN STARNBERG

  • 3.1 Partei und Propaganda
  • 3.2 Der Luftkrieg
  • 3.3 Einschränkungen im Gefolge des Krieges
  • 3.4 Gefallene
  • 3.5 Das Kriegsende
  • 3.5.1 Volkssturm
  • 3.5.2 Die Rolle der Waffen-SS
  • 3.5.3 Das Einrücken der amerikanischen Einheiten

Teil IV- Starnberg von 1945 bis 1978

  • 1 BESATZUNGSZEIT IN STARNBERG
  • 1.1 Auf dem Weg zur Militärregierung
  • 1.2 Landratsamt
  • 1.3 Sicherheit und Polizei
  • 1.4 Stadtverwaltung 
  • 1.5 Wahlen und Parteien
  • 1.5.1 Stadtratswahlen.
  • 1.5.2 Parteien.
  • 1.5.2.1 CSU
  • 1.5.2.2 SPD
  • 1.5.2.3 KPD.
  • 1.5.2.4 Bayernpartei, FDP, WAV
  • 1.6 Entnazifizierung.
  • 1.7 Vermögenskontrolle
  • 1.8 Versorgung
  • 1.9 Wohnraumproblem
  • 1.10 Displaced Persons, ehemalige Konzentrationslagerhäftlinge und Zwangsarbeite
  • 1.11 Flüchtlinge
  • 1.12 Politische Stimmung
  • 1.13 Währungsreform
  • 1.14 Zukunftsplanungen

2 VON DER NOT INS WIRTSCHAFTSWUNDER

  • 2.1 Kommunalpolitische Fragen von 1950 bis 1969
  • 2.1.1 Wohnungsbau.
  • 2.1.2 Wohnungsprobleme
  • 2.1.3 Das städtische Wohnungsamt
  • 2.1.4 Projekte und Planungen
  • 2.1.5 Öffentliche Bauten
  • 2.1.6 Eisstadion
  • 2.1.7 Straßenbau und Verkehr
  • 2.1.8 Wasserversorgung
  • 2.1.9 Kläranlage
  • 2.1.10 Schlachthof
  • 2.1.11 Stromversorgung
  • 2.1.12 Friedhof
  • 2.1.13 Fremdenverkehr
  • 2.1.14 Undosabad
  • 2.1.15 Spielbank
  • 2.1.16 Verschönerung
  • 2.1.17 Polizei
  • 2.1.18 Spannung zwischen Bürgermeister und Landrat
  • 2.1.19 Stadtratswahlen 1956 und 1960
  • 2.1.20 Landtags- und Bundestagswahlen
  • 2.2 Die Ära Widmann 1960 bis 1969
  • 2.2.1 Planung
  • 2.2.2 Stadtzentrum
  • 2.2.3 Grenzen der Bebauung
  • 2.2.4 Wohnungsproblematik
  • 2.2.5 Stadthalle
  • 2.2.6 Straßenbau
  • 2.2.7 Wasserversorgung, Kanalisation 
  • 2.2.8 Fremdenverkehr
  • 2.2.9 Parteien, Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen
  • 2.2.10 Parteien, Landtags- und Bundestagswahlen

STARNBERG UNTER BÜRGERMEISTER THALLMAIR BIS ZUR GEBIETSREFORM

Teil V - Die Entwicklung der Finanzlage Starnbergs

  • 3.1 Stadt- und Landesplanung, Baufragen, Verkehr
  • 3.1.1 Fußgängerzone, Ringstraße und Seeanbindung
  • 3.1.2 Baufragen
  • 3.1.3 Gewerbegebiet
  • 3.1.4 Das Wittelsbacher-Projekt
  • 3.1.5 Gebietsreform
  • 3.1.6 Gebietsreform und Landesplanung
  • 3.1.7 Kultursaal
  • 3.1.8 Altersheim
  • 3.1.9 Hallenbad
  • 3.1.10 Museum
  • 3.1.11 Landratsamt
  • 3.1.12 Wohnungsbau
  • 3.1.13 Verkehr
  • 3.1.14 Fremdenverkehr
  • 3.2 Wahlen und Parteien
  • 3.2.1 Stadtratswahl 1972
  • 3.2.2 Bürgermeisterwahl 1975
  • 3.2.3 Stadtrats- und Bürgermeisterwahl 1978
  • 3.2.4 Landtags- und Bundestagswahlen
  • 3.3 Soziale Struktur und Mentalität

1 DIE FINANZEN IN DER ZEIT BIS ZUM ERSTEN WELTKRIEG

2 DIE FINANZEN IN DER ZEIT VOM ERSTEN BIS ZUM ZWEITEN WELTKRIEG

3 DIE FINANZEN IN DER ZEIT DES ZWEITEN WELTKRIEGS

4 DIE FINANZEN DER STADT VON 1945 BIS 1978

  • 4.1 Die unmittelbaren Nachkriegsjahre bis 1953
  • 4.2 Wiederaufbau, Innovation seit 1953 und ihre Finanzierung
  • 4.3 Neue Projekte und Finanzprobleme unter Bürgermeister Dr. Widmann
  • 4.4 Die Finanzprobleme unter Bürgermeister Thallmair bis zur Gebietsreform

Teil VI - Fazit

  • Anmerkungen
  • Abkürzungen............................................ 492
  • Abbildungsnachweis................................494
  • Personen- und Sachregister..................... 496
  • Quellen- und Literaturverzeichnis siehe Teilband 10/ 1.
  • Die Reihe »Starnberger Stadtgeschichte«

Das könnte Sie auch interessieren

litera bavarica ist eine Unternehmung der Histonauten und der Edition Luftschiffer (ein Imprint der edition tingeltangel)
in Zusammenarbeit mit Gerhard Willhalm (stadtgeschichte-muenchen.de)


© 2020 Gerhard Willhalm, inc. All rights reserved.