Die Asamkirche in München - Steiner Peter B.
 

Publikationen

Die Asamkirche in München

Autor Steiner Peter B.
Verlag Kunstverlag Josef Fink
Seiten 64
Themenbereich Kunst
Ort München
Regierungsbezirk Oberbayern
Suchbegriff Asamkirche, St.-Johann-Nepomuk-Kirche
ISBN | EAN 3898705862 | 9783898705868
Bibliotheksbestand BV036725463 Bayerische Staatsbibliothek
ErschienenOktober 2010

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München hat viele Künstlerhäuser, meistens anspruchsvolle Villen in der Vorstadt, aber nur eine Künstlerkirche. Sie ist auch in Europa einmalig. Der Bildhauer Egid Quirin Asam hat sie mit seinem Bruder, dem Maler Cosmas Damian Asam, 1734 erbaut, auf eigene Kosten, mit eigener Hand, aber mit Bau- und Bildkonzepten aus Rom, Prag und Wien. Wer sie betritt, "ist ganz von Glanz und Schimmer umgeben", wie schon 1782 festgestellt wurde. Den schmalen Bauplatz in der Mitte der Altstadt füllt ein nie gesehener Ornat an Architektur, aus Säulen, Bogen, Figuren, versilberten Stuckreliefs und Deckenmalerei. Ihren Höhepunkt bildet ein silbern glänzendes Gottesbild, getragen von Engeln, gerahmt von vier gedrehten Säulen. Die virtuose barocke Raumplastik erwuchs aus tiefer, demütiger Frömmigkeit und begründetem Stolz auf die eigene künstlerische Leistung.

Der Autor, Peter B. Steiner, langjähriger Direktor des Diözesanmuseums in Freising, erklärt den Bau und seine Bilder aus dem persönlichen Kunststil der Brüder Asam, dem Zeitstil zwischen Barock und Rokoko und der Frömmigkeitshaltung zwischen Gegenreformation und Aufklärung. Meisterhafte Farbaufnahmen von Wolf-Christian von der Mülbe (gest. 1997) und Achim Bunz illustrieren diesen Kunstführer zu einem der bedeutendsten Bauwerke Münchens.

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