Münchner AugenBlicke - Drave Erika, Streicher Gebhard
 

Publikationen

Münchner AugenBlicke

Autor Drave ErikaStreicher Gebhard
Verlag DuMont Reiseverlag
Seiten 104
Buchart Broschüre
ISBN 3770115015
Erschienen1988

Bestellen im Buchhandel

Manche Titel sind vergriffen oder bei genialokal nicht gelistet. Wenden Sie sich ggfls. an Ihre Buchhandlung oder den Verlag. Ältere Titel finden Sie oft unter www.zvab.com (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) und natürlich in den öffentlichen Bibliotheken. Viel Spaß beim Lesen!

»Welche Pracht in München. . . ! Ich bin ganz sicher jetzt auf einem anderen Stern« (Detlev von Liliencron, 1890).
Ja, so ist es, und liebevoller kann mans nicht sagen. Allerdings: Weder Liliencron noch wir meinen die wirkliche »Pracht«, das reiche, bisweilen ruhelos-eitle München, das vielleicht manchmal dem Besucher als erstes vor Augen tritt. Solch verständlichem Irrtum ist das Buch nicht gewidmet: die Bildautorin Erika Drave und Gebhard Streicher, der die Texte aussuchte und sie den Aufnahmen zuordnete, lassen die Stadt sich entfalten, wie sie der liebende Kenner begreift: das eigentliche Wesen der Stadt München!
 
Elegante Straßen, verlockende Geschäfte, edle Restaurants, Kirchen- und Kunstschätze finden sich dort und da in der Welt. Aber jene einmalige, geheimnisvolle Mischung aus bäurisch-bürgerlicher Kraft, Eigenständigkeit, Gelassenheit, südlichem Licht, Einfach- und Schönheit, Kunstsinn und umgebender Natur begegnet dem aufmerksam Lebenden wohl nur in München. In unseren Tagen spricht man im modernen Slogan von der »heimlichen Hauptstadt Deutschlands«. Thomas Wolfe hat es 1925 besser umschrieben: »Was könnte man über München anders sagen, als daß es eine Art von deutschem Paradies sei?«
In diesem neuen Bildband von Erika Drave läßt sich durch die Stadt umherwandern und verweilen. Dies ist kein Postkarten-Album, sondern eine Versammlung köstlicher, stiller Höhepunkte. Man findet sich dort wieder, wo sichs wohl sein läßt (im Sinne von »Staunen, Lachen, Ruhe, Feiern, Baden, Wandern, Radis kaufen, Lernen und Vergessen«). »Sobald ich nach München komme, werde ich vergnügt«, meinte 1902 Otto Julius Bierbaum. Gibt es Schöneres als das Geschenk einer solchen Stadt? In diesem Buch findet man es wieder.

Das könnte Sie auch interessieren