Luftfahrtstadt Ausgburg - Häußler Franz
 

Publikationen

Luftfahrtstadt Ausgburg

Von den Flugpionieren zur Weltraumrakete

Autor Häußler Franz
Verlag Context Verlag
Seiten 96
Themenbereich Forschung und Technik
Ort Augsburg
Regierungsbezirk Schwaben
ISBN | EAN 3939645249 | 9783939645245
Bibliotheksbestand BV036473618 Bayerische Staatsbibliothek
ErschienenMärz 2010

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In Augsburg beginnt die Geschichte der Luftfahrt mit Salomon Idler. Vermutlich im Jahr 1659 erschlug der Schuster und Flugpionier bei einem Startversuch vier Hennen. Nicht viel glücklicher verliefen die ersten deutschen Ballonstartversuche des Freiherrn von Lütgendorf im Jahr 1786.

Erst 1811 eröffnete eine Frau die Personen-Luftfahrt in Augsburg. Forscherdrang und Unternehmergeist machten in den folgenden Jahrzehnten Augsburg als „Stadt der Luftfahrer“ bekannt. Die „Drachenballone“ des Industriellen August Riedinger wurden ebenso Exportschlager wie die lenkbaren „Parseval-Luftschiffe“. Anno 1908 wurde mit „Helicoptern“ experimentiert, 1916/17 begannen die Rumpler-Werke mit dem Flugzeugbau. Von Augsburg aus gelang Auguste Piccard anno 1931 der erste Aufstieg in die Stratosphäre. 1927 wurden die Grundlagen für die spätere Messerschmitt AG gelegt, wo man ab 1939 das erste Strahlflugzeug der Welt entwickelte. Heute fliegt Luftfahrttechnologie aus Augsburg ins Weltall mit.

Bunt wird die Geschichte der Luftfahrt in Augsburg nicht zuletzt durch manches weniger Bekannte: Im Ballonfahrt-Mekka Augsburg existiert seit 1901 der älteste aktive Ballonfahrtverein der Welt. 1931 tüftelten hier drei Amateure im Hinterhof an einem flugfähigen Doppeldecker. Heute „landen“ fliegende Oldtimer aus Augsburg in Museen und Kinofilmen.

Der Autor, Franz Häußler, ist anerkannter Spezialist für die Stadthistorie Augsburgs. Tiefgehende Recherchen in Bibliotheken, und Archiven, seine eigene umfangreiche Augustana-Bibliothek und Bilddokumente seiner in mehr als 30 Jahren gewachsenen „Sammlung Häußler“ sind die Basis einer kenntnisreich und äußerst lesbar verfasssten Luftfahrtgeschichte Augsburgs – eine Geschichte, die weit über die Stadt hinaus Ruf und Geltung hat.

 

Salomon Idler, der glücklose Flugpionier
Der Augsburger Schuhmacher wollte vom Perlachturm segeln

Anno 1784: Ballonpremiere für Augsburg
Papierener „Luftball" der Gebrüder Bader sorgte für gewaltiges Staunen

Lütgendorfs „Luftkugel" hob nicht ab
„Aerostatische Experimente" sorgten 1786 für ungeheures Aufsehen .

Ein Papierballon trug „Madame Bittorf'
Anno 1811 eröffnete eine Frau die Personen-Luftfahrt in Augsburg

Herrn Siegmanns Riesen-Montgolfiere
Ein „physikalischer Künstler" ließ 1813 einen Heißluft-Fesselballon steigen

Augsburg bejubelte reisende Aeronauten
Der Luftschiffer Wölfert „infizierte" 1888 August Riedinger

Riedingers „Drachen" waren Exportschlager
Ein kurioser Fesselballon wurde von den Militärs vieler Länder genutzt

Ballonfabrik Riedinger lieferte weltweit
 Eine Augsburger Erfolgsgeschichte der Luftfahrt endete nach 112 Jahren

Weltweit ältester aktiver Luftsportverein
Seit 1901: tausende Starts der Mitglieder des Freiballon-Vereins Augsburg

Das lenkbare Parseval-Luftschiff
1906 fanden die Militärs die „Zigarre" aus Augsburg brauchbar

Das erste Flugzeug über Augsburg
Am Ostersonntag 1911 landete ein Farman-Doppeldecker bei Kriegshaber

Rumpler-Doppeldecker aus Augsburg
Die Erprobung eines „Helicopters" stand am Beginn der Rumpler-Werke 

Augsburgs erster Flugplatz: eine Graspiste
Von 1916 bis 1968 hoben Flugzeuge an der Haunstetter Straße ab

Willy Messerschmitt prägte eine Epoche
Jagdflugzeuge, Geschwindigkeitsrekorde und das erste Strahlflugzeug

Eine Flugzeugwerft im Hinterhof
1931 bauten drei junge Amateure in Augsburg einen Doppeldecker

1931 blickte die Welt auf Augsburg
Auguste Piccards erster Ballonaufstieg in die Stratosphäre

Fliegende Oldtimer aus Haunstetten
„Bitz Flugzeugbau" rekonstruiert Maschinen für Filme und Museen

Vom „Schneewittchensarg" zum Airbus
„Premium Aerotec" ist der jüngste Nachfolger der Messerschmitt AG

Ballonbau Wörner lässt Gashüllen steigen
Weltweit einzige Lizenz für Ballone, die mit Wasserstoff gefüllt werden

Vom „Alten Flugplatz" zum „City Airport"
Der „Verkehrslandeplatz" war der größte Regionalflughafen Bayerns

Von der Wolfzahnau ins Weltall
Ariane-Raketen heben mit Hochtechnologie von „MT Aerospace" ab

Das Ballonmuseum in Gersthofen
Das Motto „Leichter als Luft" auf 1000 Quadratmetern in Szene gesetzt

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