Autor | Benkhardt, Wolfgang |
Verlag | Battenberg Bayerland Verlag |
Reihe | Offizieller Führer für den Naturpark |
Seiten | 417 |
Gattung | Kultur-, Natur- und Wanderführer |
Themenbereich | Reisen/Städte/Landschaften |
Regierungsbezirk | Oberpfalz |
Suchbegriff | Wandern, Freizeit, Naturpark, Fichtelgebirge, Fränkische Jura, Burgruinen |
Buchart | Broschüre |
ISBN | EAN | Z000000934 | 9783955871055 |
Erschienen | September 2023 (Regenstauf) |
19,90 € Bestellen im Buchhandel
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Kaum ein anderer Naturpark in Bayern ist so reich strukturiert wie der Nördliche Oberpfälzer Wald. Stille Weiherlandschaften wechseln mit ausgedehnten Forstgebieten, bizarre Felslandschaften mit wildromantischen Bachtälern. Und immer wieder grüßen Burgruinen und Kirchen von den sanften Kuppen und Hügeln ins weite Land. Eine davon – die Burgruine Flossenbürg – ist auch das Wahrzeichen dieser ungewöhnlichen Landschaft. Und dann sind da natürlich noch die vielen barocken Zwiebeln von Kirchen, die idyllisch gelegene Dörfer überragen. Der zwischen dem Fränkischen Jura im Westen, dem Böhmerwald im Osten, dem Fichtelgebirge im Norden und dem Bayerischen Wald im Süden gelegene Oberpfälzer Wald ist mit seinen sanften Hügeln noch immer ein Geheimtipp. Dabei gibt es im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald viele Superlative – wie das tiefste Loch der Erde, den schönsten Basaltkegel Europas, den längsten Bahntrassenradweg Bayerns und die prächtigste Burgruine der Oberpfalz. Und dann sind da natürlich noch verwunschene Plätze wie die Wolfslohklamm im Lerautal bei Leuchtenberg, das „Teufelsbutterfass“ im Doost bei Floß oder die versunkene Stadt Mirga im Oberpfälzer Hügelland zwischen Speinshart und Pressath. Die aktualisierte, überarbeitete und reich illustrierte Neuauflage des offiziellen Naturpark- und Wanderführers für den Nördlichen Oberpfälzer Wald ist ein spannendes Lesebuch und gleichzeitig ein nützlicher Begleiter bei der Erkundung. Autor Wolfgang Benkhardt ist in diesem Gebiet aufgewachsen und hat die Entstehung und Entwicklung des Naturparks jahrzehntelang als Zeitungsredakteur journalistisch begleitet. Er lotst mit dem Buch, das in jede Westentasche passt, zu den schönsten Ausflugszielen, informiert über Artenschutz und Landschaftspflege, erzählt die Geschichte der Feuerberge, berichtet von der Rückkehr des Wolfes, verrät, was hinter dem Zoiglkult steckt und beleuchtet die Arbeit der Ranger. Und natürlich ist auch „Butzlkouh“, das Maskottchen des Naturparks, mit von der Partie.
Im Reich des diegenden Feuercsches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10
Der Westen des Naturparks ist geprägt von historischen Weiherlandschaften, wie
Rußweihergebiet, Beckenweiher und Süßenloher Weiher. Nach einer alten Sage soll
dort ein diegender Feuercsch sein Unwesen treiben.
Im Land der schlafenden Vulkane . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Im Naturpark liegt das südlichste Vulkangebiet Bayerns mit den Basaltkegeln
Parkstein, Rauher Kulm und Kleiner Kulm. Im Schatten der schlafenden Vulkane
liegen Ausdugsziele wie der Barbaraberg, das barocke Kloster Speinshart und das
Tremmersdorfer Wurzelmuseum. Und dann ist da noch ein Museum, in dem
täglich mehrfach ein Vulkan ausbricht.
Wanderbare Wipfel-Welten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Der Lebensraum Wald prägt den Nördlichen Oberpfälzer Wald. Walderlebnispfade,
wie Bierlohe bei Grafenwöhr, Holzweg bei Eschenbach und die Walderlebniswelt
Winterleite bei Pressath, gewähren faszinierende Einblicke in eine Welt, in der
auch der Wolf wieder seinen Platz gefunden hat.
Lust auf eine Partie „Stadt, Land, Fluss?“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Flüsse wie Waldnaab, Haidenaab und Creußen mit ihren Auenlandschaften bilden
ergiebige Lebensräume. Die Kraft des Wassers hat die Täler früher zu einem
dorierenden Wirtschaftsgebiet gemacht, oft „Ruhrgebiet des Mittelalters“ genannt.
Neben alten Hammerschlössern hat auch das Militär seine Spuren hinterlassen.
Ausdüge in die Erdgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Im Naturpark haben Wissenschaftler mit dem Kontinentalen Tiefbohrprojekt bei
Windischeschenbach Erkenntnisse über den Aufbau des Planeten gewonnen, die
von ihrer Bedeutung her oft mit der Mondlandung verglichen werden. Doch nicht
nur wegen des tiefsten offenen Bohrlochs der Welt ist der gesamte Naturpark Teil
des Geoparks Bayern-Böhmen.
Zu Gast bei Wassermann, Meerfrau und Moosweiblein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94
Im Naturpark gibt es viele verwunschene und sagenhafte Plätze. Zum Beispiel
im Waldnaabtal, in dem die Geister versunkener Burgen umhergehen sollen. Oder
im Doost, in dem der Teufel persönlich ausgebuttert haben soll. Oder im Lerautal,
in dem die Wolfslohklamm die Fantasie bedügelt. Und dann ist da auch noch der
Zoigl, das Kultbier der Oberpfalz.
In der Stadt des Komponisten Max Reger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .112
Weiden i.d. OPf. liegt mitten im Herzen des Naturparks. Die kreisfreie Stadt ist eng
mit dem Namen des berühmten Komponisten Max Reger und der Porzellanherstellung
verbunden. Neben der historische Altstadt mit dem schmucken Alten Rathaus und
den Kirchen St. Michael und St. Josef sowie dem Porzellanmuseum gibt es auf einem
stadtökologischen Lehrpfad allerhand zu entdecken. Und zusätzlich führt sogar noch
ein Weg direkt ins alte Moor.
Freizeit, wo einst Dampdoks fuhren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .128
Der Bockl ist der längste Bahntrassenradweg Bayerns. Von Neustadt a. d. Waldnaab
bis nach Eslarn verbindet er auf einer Länge von über fünfzig Kilometern allerlei
sehenswerte Ausdugsziele, wie den Kreislehrgarten Floß, den Rosenquarzfelsen
Pleystein und das Zoiglmuseum in Eslarn. Der Bockl ist dabei mehr als „nur“ ein
Radweg; er ist eine Freizeittrasse für Jung und Alt, auf der auch Wanderer,
Skater und E-Scooter-Fans willkommen sind.
Wo Erholung bis an die Grenzen geht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .152
Dort, wo der Naturpark endet, fängt für viele der Spaß erst richtig an. Die sanften
Bergkuppen des Grenzkamms beherbergen viele attraktive Ausdugsziele, wie den
Geschichtspark Bärnau, das Wander- und Skilanglaufzentrum Silberhütte, die
Burgruine Schellenberg, den Wallfahrtsort Fahrenberg, den mittelalterlichen Kriegs-
schauplatz Tillyschanz, das Naturwaldreservat am Eslarner Stückberg und so weiter.
Vielerorts ist auch ein Abstecher nach Tschechien möglich.
Die Ranger: Im Auftrag der Natur unterwegs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .180
Die vielen seltenen Tiere und Pdanzen im Naturpark haben mittlerweile ihr eigenes
„Personal“: die Naturpark-Ranger. Ihre Aufgabe ist es, zu informieren und die Interessen
von Tieren, Pdanzen und Menschen in einen vernünftigen Einklang zu bringen.
Entdecken und Erleben – Naturpark auf einen Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .186
Dieses Kapitel hilft Ihnen, sich schnell einen Überblick über sehenswerte Dinge in
den Städten und Gemeinden des Nördlichen Oberpfälzer Waldes zu verschaffen.
Von A wie Annaberg bis Z wie Zoigl haben Sie alle Sehenswürdigkeiten, wichtigen
Denkmäler und lohnenswerten Ausdugsziele der jeweiligen Gemeinde im Überblick.
Ortsregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .195