Die Gründung der Stadt München - Scholz Freimut
 

Publikationen

Die Gründung der Stadt München

Eine spektakuläre Geschichte auf dem Prüfstand

Autor Scholz Freimut
Verlag Canaletto Verlag
Seiten 144
Suchbegriff Stadtgründung, Heinrich der Löwe
Buchart Broschüre
ISBN 3000229914
Erschienen2007

Bestellen im Buchhandel

Manche Titel sind vergriffen oder bei genialokal nicht gelistet. Wenden Sie sich ggfls. an Ihre Buchhandlung oder den Verlag. Ältere Titel finden Sie oft unter www.zvab.com (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher) und natürlich in den öffentlichen Bibliotheken. Viel Spaß beim Lesen!

Diese Buch setzt sich kritisch mit der allgemeinen Ansicht auseinander, Heinrich der Löwe habe anläßich der Gründung Münchens den bischöflichen Markt und die Isarbrücke zerstört. Diese Behauptung wurde 1724 aus der Sicht Freisings in die Welt gesetzt. Wie in einem Kriminalfall rollt der Autor die Ereignisse der Vergangenheit wieder auf. Er stößt auf Mißerständnisse, Fehlinterpretationen, verfälschte Texte und beiseite geschobene Überlieferungen. Überraschend sind auch die von ihm aufgedeckten Spuren zu prominenten Helfern, die Heinrich en Löwen bei der Anlage seines Marktortes an der Isar unterstützten.

  • Zur Einführung
  • Eine überfällige Korrektur
    • Gründungslegende im Riesenformat
    • Mit ungetrübtem Blick
    • Marktgründung im Alleingang?
  • Kapitel 1
    Dunkle Schatten auf Münchens Gründungsgeschichte
    • Spektakuläre Aktion
    • Feuer in Föhring
    • Widersprüche über Widersprüche
    • Auswege aus dem Dilemma
    • Wiederaufnahme eines alten Streitfalles
    • Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen
    • Weifen, Staufer, Babenberger
  • Kapitel 2
    Barbarossa im Föhringer Konflikt
    • Zwischen geistlichen und weltlichen Fürsten
    • Mit unbestechlichem Gerechtigkeitssinn
    • „Fülle des Friedens"
    • Überfall auf Höxter
    • Der Kaiser als Schutzherr der Kirche
    • Zwei Schwerter aus Gottes Hand
    • Verbotene Zollerhebungen
    • Freisinger Privileg mit Schönheitsfehler
    • Freie Hand für den Weifenherzog
    • Absprache am geheimen Ort
    • Die merkwürdige Urkunde von Alteburg
    • Kapitel 3 Neu gelesen:
      Der Augsburger Schied von 1158
    • Die Schlichtungsurkunde des Kaisers
    • Einigung vor dem Kriegszug
    • Im Zeichen des himmlischen Herrschers
    • Entscheidung unter Gottes Angesicht
    • Kaiserlicher Friedensstifter 36 Gewinn für beide Seiten
    • Neu geregeltes Münzrecht
    • Ausgewogene Verteilung
    • Zur Zufriedenheit Ottos von Freising
  • Kapitel 4 Neu gelesen:
    Das Regensburger Urteil von 1180
    • Die zweite Kaiserurkunde
    • Aufschlussreiche Absichtserklärung
    • Leere Kassen nach dem Brand von Freising
    • Die Sachlage aus Freisinger Sicht
    • Die älteste Münchner Mauer im Streit der Meinungen
    • Zeitfenster für den Handstreich des Löwen
    • Was die Urkunde besagt und was sie nicht besagt
    • Der „ungestörte" Markt
    • Markt und Markt ist nicht dasselbe
    • Ein ungewöhnliches Zeugenaufgebot
    • Entscheidungsschritte
    • „Gemäß dem Wortlaut" des Fürstenspruchs
    • Was wird aus München?
    • Und die Münze?
  • Kapitel 5
    Helfer im Hintergrund: Pfalzgraf Otto und die Anfänge Münchens
    • Einer, der zupackt: Der Bannerträger des Kaisers
    • Alibi mit Fragezeichen
    • Pfalzgraf contra Bischof
    • Zwei streitbare Ratgeber im Abseits
    • Heftige Worte aus der Feder des Kirchenfürsten
    • Briefe des Bischofs an den Kaiser
    • Kosmetik für einen Schandfleck
    • Um welchen Otto geht es?
    • Nur Gutes über den ersten Pfalzgrafen
    • Reine Weste mit Trick
    • Spuren durch den Ebersberger Forst
    • Zwei merkwürdige Hofnamen
    • Ungeklärter Aktenschwund
  • Kapitel 6 Neue Indizien zu den Anfängen Münchens
    • Genau vermessen für seine Majestät, den König
    • Im Kern der Stadt
    • Ungewöhnliche Marktfläche
    • Straßenmarkt und Platzmarkt
    • Fünf Ausgänge durch die erste Stadtmauer
    • Die alten Tore und der unschuldige Goldschmied
    • Toranlage nach Maß
    • Im Lebensmittelpunkt der Stadt
    • Fuß ist nicht gleich Fuß
    • Die Herkunft des „Drusianischen Fußes"
    • Am Beginn der großen Stadtgründungswelle
    • Hilfe für den jungen Stadtgründer
    • Stadt im Kleinen: Der Klosterplan von St. Gallen
    • Heilige Zahlen im Münchner Stadtgrundriss
    • Unterstützung aus dem sächsischen Reichskloster
    • Zwei Märkte
    • Abt Wibald und der Drusianische Fuß
    • Dankschreiben an den Abt
    • Zeichen der Verbundenheit
    • Wibald von Corvey - eine schillernde Persönlichkeit
    • „Zur Ehre des Reiches"
    • Das Rätsel der Münchner Nikolauskapell
    • Veränderungen im Stadtgrundriss
  • Kapitel 7
    Wege und Irrwege der Geschichtsschreibung
    • Schwarz auf weiß belegt?
    • Frühe Nachrichten über die Anfänge Münchens
    • Geschichte auf Abwegen
    • Veit Arnpeck und die Urkunde von 1180
    • München um das Jahr 1175
    • Die „Ungarntafel" von Hochmutting
    • „Vater der Münchner Gründungsgeschichte"
    • Irregeleitete Geschichtsschreibung
    • Nach der glaubwürdigsten Meinung
    • Siebenhundert Jahre München
    • Wo die Quellen schweigen, blüht die Phantasie
    • Idealisierter Städtegründer
  • Bilanz im Rückblick
    Was ist gewonnen?
    • Neue Sicht auf die Anfänge Münchens
    • Der „Gewaltstreich" des Weifenherzogs
    • Die Rolle Barbarossas und des Pfalzgrafen
    • Kloster Corvey und die Gründung Münchens
    • Überlieferung, Legende, Geschichte
  • Anhang
    Zum Nachlesen
    • Stilles Gebet nach dem Zerstörungswerk
    • Vom Silberhort zum Kneipenwirt
    • Der rote Hahn über Burg und Brücke
    • Mit Hallo und Hurra über den schwankenden Steg
    • Pfalzgraf Otto in der Veroneser Klause
    • Der Augsburger Schied im Wortlaut
    • Das Regensburger Urteil im Wortlaut
    • Literaturverzeichnis
    • Anmerkungen
    • Bildnachweis

Das könnte Sie auch interessieren

litera bavarica ist eine Unternehmung der Histonauten und der Edition Luftschiffer (ein Imprint der edition tingeltangel)
in Zusammenarbeit mit Gerhard Willhalm (stadtgeschichte-muenchen.de)


© 2020 Gerhard Willhalm, inc. All rights reserved.