An der Wiege Münchens - Schaffer Reinhold
 

Publikationen

An der Wiege Münchens

Autor Schaffer Reinhold
Verlag Richard Pflaum Verlag
Seiten 231
Suchbegriff Stadtgründung
Buchart Broschüre
ISBN B0000BN7II
Erschienen1950

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Vorbemerkungen.

Über die Frühgeschichte Münchens haben sich schon bedeutende Männer den Kopf zerbrochen. Trotzdem ist man bisher zu einer einheitlichen Anschauung nicht gelangt. Die Quellen sind so spärlich, daß man jede Einzelheit unter die Lupe nehmen muß. Es scheint aber, daß unter der Vergrößerung der Lupe vor manchen Forschern Einzelheiten liegen bleiben wie unüberspringbare Schatten, sodaß sie den Blick zu einer Gesamtschau nicht mehr emporreißen können. Um einen Gesamtüberblick zu erleichtern, wurde versucht, für die erste Periode der Stadtgeschichte sämtliche Quellen zu sammeln. Es handelt sich um das Jahrhundert von 1158 bis 1255. Das Stadtbild hat noch den Umfang der Villa Heinrichs des Löwen mit der ersten Stadtumwallung samt Graben. Selbstverständlich wurde außerhalb der Mauer allerlei angebaut. Gegen Ende dieses Zeitraumes hat sich der Rat herausgebildet und ein Stadtgericht. Nach langer, unvollständig aufgeklärter Zeit erscheinen die Herzöge 1244 zum ersten Mal in unbestrittener Stadtherrschaft. Diese festigt sich so, daß München nach der ersten Teilung Bayerns im Jahre 1255 Residenzstadt wird.

Zum Verständnis der ersten Periode werden neben kleineren erläuternden Urkunden zur Frühzeit in der vorliegenden Publikation auch die Hauptentwicklungspunkte der zweiten Periode gestreift: das Anfügen der Wit-telsbachischen Talstadt an die alte Villa München in der Zeit von 1255 bis 1271; die daraus folgende notwendige Teilung in zwei Stadthälften Sankt Peter und Sankt Marien durch die Zerlegung der alten Pfarrei; die älteste Verfassungsurkunde am Ende der Periode im Privileg Rudolfs II. vom Jahre 1294; das Ende der Periode durch den Beginn eines neuen Mauerbaus um 1300.

Aus der dritten Entwicklungsstufe werden zum Verständnis der Frühzeit herangezogen das große Salzprivileg Ludwigs des Bayern vom Jahre 1332, denn der Salzhandel spielt durch alle Perioden hindurch eine Hauptrolle; weiterhin die Einkünfte des Bischofs von Freising und des Herzogs von Bayern aus alten Hoheitsrechten in München, weil dadurch auch in die dunkle Zeit der Frühgeschichte einiges Licht fällt.

  • Vorbemerkungen
  • Stand der Forschungen
  • 1. Die Beziehungen Tegernsees zu München im 13. Jh.
  • 2. Zahl und Lage der Tegernseer Güter im 13. Jh. weisen die Beziehungen des Klosters zu München schon vor dem 13. Jh. nach
  • 3. Die Beziehungen des Abtes Mangold zu Tegernsee zu den Münchner Kaufleuten am Ende des 12. Jh.
  • 4. Die Pfarrkirche in München ist auf Tegernseer Grund erbaut.
  • 5. Die Beziehungen zwischen München und Tegernsee sind schon in der 1. Hälfte des 11. Jh. nachzuweisen
  • 6. München an der Isar ist in den Listen der Güter enthalten, die im 10. Jh. dem Kloster Tegernsee entfremdet wurden
  • 7. Nach Lage der von Herzog Arnulf besetzten Tegernseer Güter sind die Beziehungen des Klosters zu München schon am Anfang des 10. Jh. die gleichen, wie um die Mitte des 13. Jh.
  • 8. Der Abt von Tegernsee und der Bischof von Freising streiten bereits um 800 um Pfarrkirchen und Salzstraße
  • 9. Die Beziehungen von Tegernsee zu den Rodungen östlich von München
  • I. Urkundliche Quellen
  • II. Erzählende Quellen
  • Zitierte Schriften
  • Register
  • Anhang: Pläne.

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